Wieviel Power braucht Office 2010?

erstellt von Haider Shnawa am 6. February 2010 14:58

Ein interessanter Blogbeitrag über die offiziellen Hardwarevoraussetzungen für Office 2010 tauchte vor ein paar Tagen am Office 2010 Product Team Blog auf. Wert, sich die Minimalkonfiguration anzuschauen, und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wie diese zustande kommen.

Zunächst einmal das Wichtigste: Office 2010 verlangt nicht mehr Power als Office 2007: die Hardwarevoraussetzungen sind nämlich gleich geblieben. Im Detail heißt das:

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Ok, wer verwendet heutzutage noch einen Office PC mit 256 MB Ram schoss es mir zunächst durch den Kopf. Mein JVC Subnotebook (JVC MP-XP3210DE für alle Früh-Netbook-Enthusiasten), das ich vor 7 Jahren kaufte schlug schon diese Minimal-Voraussetzungen (hatte damals 650 MHz und 384 MB Ram). Und das war damals schon recht schwach, aber trotzdem genial bei dieser Größe (oder sollte ich sagen bei dieser Winzigkeit). Aber damit sind wir schon beim Thema: Bei dem anhaltenden Netbook-Boom ist es natürlich wichtig, dass Office 2010 auch auf schwacher Hardware läuft.

Zum Vergleich: heutige Netbooks (z.b. das günstigste Lenovo IdeaPad S10) haben in der Minimalkonfiguration einen Atom 1,6 GHz Prozessor und 1 GB Ram – reichlich also für Office 2010 Anwendungen. Das sollte also mal kein Problem darstellen!

Interessant auch die Betriebssystemvoraussetzungen: auch da kann man sich entspannen: ab Windows XP Service Pack 3 (32 bit) ist man dabei. Nur bei der 64-bit Office Version (die es ab Office 2010 erstmals in der Office Geschichte überhaupt gibt) braucht man Vista 64-bit oder höher.

Table of 32-bit operating systems that 32-bit Office 2010 supports.  Everything in the table is supported.  Those Operating systems are Windows 7, Windows Vista SP1, Windows XP SP3, Windows Server 2008, Windows Server 2003 R2 with MSXML 6.0.

Table of 64-bit operating systems. Those Operating systems are Windows 7, Windows Vista SP1, Windows XP SP3, Windows Server 2008, Windows Server 2003 R2 with MSXML 6.0.  32-bit Office 2010 is supported on all.  64-bit Office 2010 is supported on all except Windows Server 2003 R2 with MSXML 6.0

 

Wie kommen aber diese Minimal-Voraussetzungen zustande, und reichen sie wirklich?
Nun, bei Microsoft gibt es dazu eine eigene Abteilung, die diese Hardwarevoraussetzungen durchtestet: Alex Dubec, seines Zeichens Programm Manager bei MS, berichtet darüber im Office Product Team Blog.

Gibt es doch in dieser Abteilung tatsächlich ein Testlab mit 10 Jahre alten Maschinen mit dieser Minimalkonfiguration:

  • Intel Pentium III processor, 500 MHz
  • 256 MB PC100 SDRAM
  • Windows XP Professional with Service Pack 3
  • Ausgetestet werden 200 typische Userszenarien und 1300 Zusatztests. Zu den typischen Userszenarien gehören zum Beispiel das Öffnen und Bearbeiten eines 20-seitigen Word Dokuments oder das Erstellen einiger Excel-Tortendiagramme: ganz normale Officevorgehensweisen also. Daher ist auch klar, dass die Minimal-Requirements nur einfache “Otto-Normal-User” Office-Szenarien abdecken. Wenn man Pivot-Sheets mit 100.000 Zeilen bearbeiten will, braucht man natürlich mehr Power.

    Bei diesen Tests darf die CPU Auslastung nicht 100% erreichen und als Krönung müssen sogar die Mitarbeiter der Testabteilung ihre normalen Maschinen gegen die Uralt-Dinosaurier eintauschen, und damit 1 Woche arbeiten (die Armen smile_sad).

    Fazit: Wer heute Office 2007 auf seiner Maschine laufen hat, kann auch Office 2010 rennen lassen. Wer noch Office 2003 im Einsatz hat, bei dem wird auch Office 2010 mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen. Lediglich diejenigen, die 64-Bit Office einsetzen wollen, sollten auf Vista 64bit oder gleich Windows 7 64bit umsteigen.

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    Office 2010 | Windows 7

    Building Blocks – das unbekannte Wesen

    erstellt von Haider Shnawa am 31. January 2010 15:10

    Eigentlich wollte ich heute über die Office Tabs, ein kostenloses Add-In eines chinesischen Herstellers berichten. Allerdings funktioniert mein Word 2010 nach Installation der Office Tabs nicht mehr, daher habe ich es für diesesmal gelassen, und probiere es später mit dem Release Kandidaten von Office wieder.

    Nein, diesmal beschäftige ich mich mit den Building Blocks, ein oft unterschätztes, manchmal untergegangenes Feature, das aber eine Menge Zeit sparen kann!

    Was sind also die Building Blocks: ein neues Feature von Office 2007 (und natürlich Office 2010), das mir hilft, Textbausteine abzuspeichern, um sie später jederzeit wiederverwenden zu können.

    Ein Beispiel: Kopf- und Fußzeilen, Deckblätter, Automatische Seitenzahlen: das alles sind Building Blocks.

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    Man kann aber auch seine eigenen Building Blocks (also seine eigenen Textbausteine) gestalten, und das geht sehr einfach. Nehmen wir an, wir verwenden bei unseren Geschäftsbriefen häufig einen Standardsatz für die Zahlungskonditionen.

    Wir schreiben also diesen Satz in das Worddokument, formatieren es entsprechend und markieren es.

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    Sodann reicht ein Klick auf die Schnellbausteine (Reiter Einfügen), und dort auf den Punkt “Auswahl im Schnellbausteinkatalog speichern”

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    Rasch einen Titel wählen und eine Kategorie (da wir normalerweise mehrere Zahlungkonditionen haben mache ich gleich eine neue Kategorie dafür auf)

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    Auf OK klicken und schon steht uns auch für alle zukünftigen Briefe diese Zahlungskondition zur Verfügung. In den Schnellbausteinen kann ich diesen Text nämlich jederzeit mit einem Klick einfügen.

    Wie man solche Schnellbausteine unternehmensweit einsetzen bzw. mit anderen teilen kann, dazu mehr in einem anderen Blogbeitrag.

    Hier findet Ihr auch eine kleine Step-by-Step Demo dazu auf Office Online:
    http://office.microsoft.com/home/video.aspx?assetid=ES102475041033&width=884&height=540&startindex=0

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    Office 2007 | Office 2010

    Office 2010 und 2007 parallel installieren

    erstellt von Haider Shnawa am 30. January 2010 13:05

    Schon öfters ist in diesem Blog die Frage aufgetaucht, ob man Office 2007 und Office 2010 parallel installieren kann, und die Antwort lautet schlichtweg: Ja! Wenn man einige Dinge berücksichtigt….

    1. Zunächst müsst ihr ganz normal die Installation starten (den Download zur Office 2010 Public Beta und weitere Informationen gibt´s hier: http://www.officeblog.at/post/2009/11/18/Office-2010-Beta-2-ist-live!.aspx)

    Beim Startbildschirm der Installation unbedingt auf “Customize” gehen (Benutzerdefinierte Installation)

    customize

    2. Sodann wird man gefragt, ob man die ursprüngliche Version behalten will – hier auf “Keep all previous versions” klicken:

    keep version

    3. Auf den nächsten Reiter klicken (Reiter Install Options), und dort Outlook aus der Installation herausnehmen (deselektieren). Gegebenenfalls könnt ihr hier auch andere Programme, die ihr nicht braucht deselektieren.  Grund: bei einer Parallelinstallation darf es nur ein Outlook geben. In dieser Konstellation habt ihr nun das alte Outlook 2007 behalten, das neue Outlook 2010 wird dagegen nicht installiert.

    nooutlook

    Nur so nebenbei: Wenn ihr lieber das neue Outlook 2010 haben wollt, müsst ihr die Install-Optionen umdrehen: also beim Upgrade Reiter “Remove only the following applications” –> “Microsoft Office Outlook” wählen, und im Reiter “Installation Options” das Outlook 2010 beibehalten.

    4. Wie ihr euch auch entschieden habt: jetzt braucht ihr nur mehr auf “Install Now” klicken und die Installation durchführen lassen. Nach einigen Minuten habt ihr beide Versionen auf eurem Rechner (in meinem Fall habe ich eine deutsche und eine englische Version parallel):

    o2010 und o2007

    5. PS: solltet ihr das Problem haben, dass beim Starten der Applikationen immer der Konfigurationsassistent startet, so könnt ihr dies über einen Registrykey ändern (ist genauso wie bei einer Parallelinstallation von Office 2003 und Office 2007):

    Die Vorgehensweise für beispielsweise Word ist dazu folgendermaßen:

    a) Start > Ausführen > regedit.exe
    Zuerst den Rereg Wert für Word 2007 setzen:
    b) HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Office \ 12.0 \ Word \ Options auswählen
    c) Rechtsklick: Neu > DWORD-Schlüssel (32bit) > Umbenennen: NoRereg
    d) Doppelklick: NoRereg > Wert: 1 > OK
    Jetzt das ganze für Word 2010 machen
    e) HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Office \ 14.0 \ Word \ Options auswählen
    f) Rechtsklick: Neu > DWORD-Schlüssel (32bit) > Umbenennen: NoRereg
    h) Doppelklick: NoRereg > Wert: 1 > OK

    (Ähnliches gilt für ältere Versionen: Officeblogleser Jos hat das ganze zum Beispiel mit den Versionen 2003 und 2007 gemacht)

    Fertig! Dies muss allerdings für alle Applikationen (Word, Excel, PowerPoint, etc.), die parallel installiert wurden, wiederholt werden. Das Problem tritt jedoch normalerweise nur auf, wenn man bei der Installation z.b. Deutsch und Englisch gemischt hat (wie zum Beispiel ich smile_regular). War doch einfach, oder?

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    Office 2007 | Office 2010

    Office 2010 Theme für Windows 7

    erstellt von Haider Shnawa am 28. January 2010 20:48

    Für alle Hardcore-Officefans ein absolutes Muss: es gibt nun ein wirklich nettes Office Theme, um Windows 7 endlich hübscher zu machen. Aussehen tut das ganze so:

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    Die Installation ist recht simpel (genaue Instruktionen sind in der Readme Datei des Theme Packs). Den Download dazu gibt es hier: http://terminatethesystem.deviantart.com/art/Office-Live-Scenic-2010-151577664?offset=0#comments

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    Windows 7 | Office 2010

    Office Web Apps vs. Google Docs: Teil 2 - Excel

    erstellt von Haider Shnawa am 23. January 2010 13:09

    Nachdem ich die letzten Beiträge fast nur mit PowerPoint zugebracht habe, dachte ich mir, heute wirds Zeit, die Office Rechenmaschine auszupacken. Excel – im Vergleich zwischen den Office Web Apps und Google Docs.

    Excel als Office Web App

    Genauso wie PowerPoints kann ich ein bestehendes Excel-File auf mein Skydrive laden und von dort die Office Web Apps starten (eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie das geht gibts hier: http://www.officeblog.at/post/2009/12/12/Office-gratis-online-verwenden.aspx)

    Ich hab mir ein einfaches Demo Excel zusammengebastelt bestehend aus 2 Tabellen, einigen bedingten Formatierungen und 2 Grafiken (Diagrammen)

    In Excel schaut das ganze so aus:

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    Schauen wir uns mal an, wie das in den Office Web Apps aussieht – dazu reicht ein Klick auf die Excel Datei in Skydrive und das File wird im Browser geöffnet:

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    Wie zu erwarten und dennoch immer wieder erstaunlich: gleiches Bild, keine Unterschiede zur Offline-Clientversion des Dokumentes. Auch hier kann ich das Dokument bearbeiten und filtern:

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    Hier habe ich nach “Fifth Street” gefiltert, und natürlich werden nur mehr die dazu passenden Zahlenwerte angezeigt. Auch die Diagramme zeigen nun nur mehr die Umsätze der “Fifth Street” an:

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    Excel in Google Docs 

    Wir starten dasselbe Experiment mit den Google Docs (Google Text&Tabellen). Schnell also in Google eingeloggt und die Goggle Docs ausgewählt. Natürlich gelten auch hier wie bei PowerPoint die Größenbeschränkungen (die es bei den Office Web Apps nicht gibt).

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    Das Ergebnis ist aber auch hier wie schon bei der PowerPoint Präsentation leider sehr enttäuschend. Die Bedingten Formatierungen sind weg, es existieren keine Tabellen mehr und nicht einmal die Diagramme werden angezeigt. smile_sad

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    Das Diagramm konnte ich nach einigen Handgriffen wieder reparieren und wiederherstellen, allerdings musste ich dazu in jedes einzelne Diagramm hineinklicken und sämtliche Wertebereiche und Legenden neu einstellen – das kann bei einer größeren Datei mühsam sein. Die Tabelle sowie die bedingten Formatierungen konnten aber überhaupt nicht wiederhergestellt werden, weil diese Funktionalitäten schlichtweg in Google Docs fehlen. Auch das Filtern ist in Google Docs nicht zu bewerkstelligen.

    Nach einiger Recherche in den Hilfeseiten fand ich heraus, dass die Filtermöglichkeiten nur in der Listenansicht zur Verfügung stehen. In der Listenansicht sind aber wieder keinerlei Diagramme möglich und auch Berechnungen stehen nicht zur Verfügung.

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    Ausserdem können in der Listenansicht die einzelnen Zeilen nur einmal bearbeitet werden, ein gesetzter Filter geht in der Tabellenansicht wieder verloren. Formeln wie beispielsweise Teilergebnisse können nicht berechnet werden und bringen Fehlermeldungen. Und das größte Manko: wird die Datei abgespeichert und wieder in Excel geöffnet, ist die Datei unbrauchbar geworden.

    Fazit: Auch hier haben die Google Docs enttäuscht, keine auch nur annähernd brauchbare Office-Funktionalität: Die Office Web Apps dagegen können sehr gut mit der Client Version mithalten: 2:0 für die Office Web Apps!

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    Office Web Apps | Excel

    “Statt mit einem Joint, betäub ich euch mit PowerPoint”

    erstellt von Haider Shnawa am 15. January 2010 15:58

    Was sind nicht schon für Bücher dazu geschrieben worden: Erzählen statt Aufzählen, Zen – die Kunst der Präsentation oder auch jüngst: PowerPoint: Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms. Man möchte daher meinen, es hätte sich schon herumgesprochen, dass man Slides auch ohne Aufzählungen gestalten kann, und seine Zuhörer nicht mit seinen Folien zwangsläufig einschläfern muss.

    Die schärfste Aussage dazu hörte ich vor einiger Zeit von einem Redner, der seine Präsentation mit folgendem Satz einleitete: “Statt mit einem Joint, betäub ich ich euch mit PowerPoint”. Natürlich sarkastisch gemeint, aber es steckt ja auch immer ein Fünkchen Wahrheit dahinter.

    Um die Ehre von PowerPoint zu retten: nicht das Programm ist daran schuld, dass es so viele schlechte Präsentationen gibt! Ganz im Gegenteil. Die Zutaten für eine gute Präsentation liegen in der Art und Weise, wie die Geschichte gebracht wird: in Bildern, Videos, multimedialen Inhalten und Geschichten. Geschichten sind überhaupt das A und O einer guten Präsentation. Im neuen PowerPoint 2010 gibt´s dazu einige Funktionen, die das “Geschichten erzählen” wesentlich einfacher machen und verstärken.

    Die Geschichte, die ich heute erzählen möchte hat den Titel: “Meine Pinguine…..und wie ich sie los wurde”

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    1. Akt: Videos in PowerPoint einfügen

    “Es war einmal ein kleines Naturvideo mit Pinguinen drin…”. Videos und multimediale Inhalte in PowerPoint 2010 einfügen und bearbeiten geht nun sehr einfach. Dabei ist es egal, ob ein Video als wmv oder avi-File eingebunden wird oder ein Flashfile (letzteres machte besonders in den früheren Versionen immer wieder Probleme). Ich füge also ein nettes kleines Naturvideo laut dem vorliegenden Titel ein.

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    Unter Einfügen –> Video kann ich ein mir genehmes Video einbinden (möglich sind unter anderem Windows Media Files, AVI, Quicktime Movie, WMV, MPEG, , MP4, MPEG-2 und SWF um nur einige zu nennen). Es ist auch möglich ein Online-Video einzubinden (zum Beispiel von Youtube).

    Das Resultat sieht so aus:

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    2. Akt: der Schnitt

    Wie so oft im Leben ist manches zu lang, besonders wenn man ein einstündiges Video hat, aber nur 10 Sekunden daraus zeigen will. Jetzt gibt´s 2 Möglichkeiten: sich mit einem Videoschnittprogramm herumquälen oder die eingebauten Videotools von PowerPoint nutzen. Nachdem ich ein fauler Mensch bin, nehme ich zweiteres smile_regular.
    Ein Klick auf Wiedergabe im Reiter Videotools und schon kann das Schnipseln mit “Video beschneiden” losgehen:

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    Im folgenden Fenster kann ich die Start- und Endzeit genau bestimmen:

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    Ein Klick auf OK und fortan wird nur mehr die eingestellte Sequenz gezeigt! Natürlich kann ich genauso wie bei Bildern die Video/Bildeffekte nutzen und den Film zum Beispiel in einem Fotorahmen gedreht zeigen:

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    Übrigens: so wurde ich auch die Pinguine im Video los – und kann elegant meine Geschichte weitererzählen smile_wink

     

    3. Akt: Komprimierung und Schluss

    Was jetzt noch fehlt, ist eine gute Komprimierung des fertigen Werkes. Wir wollen doch nicht das einstündige Video auch weiterhin in der PowerPoint haben, und damit die Filegröße unnötig aufblasen!
    Dazu gibt es im sogenannten “Backstage”-Bereich (dieser verbirgt sich im Reiter Datei) eine hocheffektive Medienkomprimierung (Reiter Datei –> Informationen).

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    Hier wird mir mitgeteilt, dass mein PowerPoint aufgrund des Videos derzeit 25 MB hat, es jedoch einen gekürzten Bereich (das geschnittene Video) enthält. Mit einem Klick kann ich die gewünschte Wiedergabequalität auswählen, dabei werden auch die geschnittenen Bereiche (egal ob geschnittene Videos oder Bilder) aus der Datei entfernt.

    Nach der Komprimierung (hat ca. 3 Sekunden gedauert) habe ich 23,4 MB gespart (mittlere Auflösung):

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    Meine Datei hat nun nur mehr 1,6 MB, und ist damit im Vergleich federleicht und wieder Email-fähig geworden. Übrigens: in der geringsten möglichen Qualität hat die PowerPoint überhaupt nur 200 KB. Darf´s ein bisserl mehr sein?

    Und das Ende der Geschichte: wenn Du was los werden willst – mach´s in PowerPoint!

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    Office 2010 | PowerPoint

    Office Web Apps vs. Google Docs: Teil 1 – Die Präsentation

    erstellt von Haider Shnawa am 6. January 2010 21:16

    Wie bereits in meiner letzten Post angerissen scheint der Wettstreit zwischen Microsoft und Google gerade im Officebereich dieses Jahr heftig zu werden. Zeit also mal einen Vergleich zwischen den derzeitig verfügbaren Onlineversionen von Office der beiden Kontrahenten zu ziehen. Im Teil 1 dieses Vergleiches habe ich die beiden Applikationen auf ihre Tauglichkeit für das Bearbeiten von Präsentationen geprüft.

    Berechtigungen
    Ich lege zunächst einen Ordner an, den ich mit anderen teilen möchte. In diesem Fall möchte ich eine Windows 7 Präsentation (Größe 13 MB) mit anderen Personen sharen.

    Bei den Office Web Apps einfach auf Ordner erstellen klicken und auswählen, für welche Personen ich den Ordner freigeben möchte:

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    Dann mit Drag and Drop die Datei hineinziehen und auf “Hochladen” klicken.

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    Jetzt kann ich die W7.pptx Präsentation anzeigen lassen oder im Browser bearbeiten:

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    Zum Beispiel möchte ich in der Präsentation den Namen auf dem ersten Slide austauschen. Ich klicke daher auf Bearbeiten und flugs den Namen von Georg Binder durch meinen ersetzt (sorry Georg :-))

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    Das Ganze lasse ich nun als Bildschirmpräsentation im Browser anzeigen: Klick im Ribbon auf Ansicht und Bildschirmpräsentation (mit F11 kann man die Präsentation auch im Vollbildmodus ablaufen lassen)

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    Wie sieht das ganze nun in Google Docs aus?

    Zunächst einmal den Ordner erstellen. Klick auf “Neu erstellen” –> Folder:

    image

    freigeben google docs

    Achtung: einmal eingeladene Personen können nicht mehr “ausgeladen” werden. Man kann ihnen lediglich die Berechtigungen einzeln auf “keine” setzen.

    Nun laden wir unsere PowerPoint Datei hoch. Die Dateien können dazu nicht per Drag and Drop hochgeladen werden, sondern müssen einzeln ausgewählt werden:

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    Die erste große Enttäuschung: Office 2007 und Office 2010 Files können leider nicht hinaufgeladen werden.
    Also zunächst die PowerPoint Datei am Client geöffnet, und die Datei im alten Format abgespeichert. Leider ist durch die erzwungene Umwandlung in das alte Format die Datei nun doppelt so groß (statt 13 MB nun 24 MB). Naja, man muß halt für die Inflexibilität von Google einen Preis zahlen.

    Sodann also der zweite Versuch, die Datei hochzuladen. Aber leider nach ca. 5 Minuten geschlagenen Wartens schon wieder eine Fehlermeldung: die Datei ist zu groß!

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    Also Versuch Nummer 3: ich mache die Datei Google-freundlich und lösche 80% der PPT, damit ich sie auf Google Docs hinaufladen kann.

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    Nun scheint es zu funktionieren. Nach einigem Warten wird die PPT tatsächlich im Browser geöffnet und ich kann meine Namensänderung durchführen.

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    Doch es folgt eine herbe Enttäuschung: beim Anschauen der Präsentation muss ich mit Schrecken bemerken, dass sämtliche Animationen und Übergänge weg sind, die Präsentation ist unbrauchbar geworden!

    Fazit: Google Docs sind leider für PowerPoint-Dateien vollkommen ungeeignet: große Schwierigkeiten beim Upload, keine aktuellen Office Formate werden unterstützt und Animationen (sowie teilweise auch Layouts) werden einfach negiert.
    Office Web Apps können (wie erwartet) mit den aktuellen Formaten umgehen und haben auch keine Schwierigkeiten mit größeren Dateien. Die Darstellung ist genauso wie am Office Client, ´das Benutzerinterface ist gleich wie in Office 2007 und 2010. Damit steht es 1 zu 0 für die Office Web Apps!

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    Office Web Apps | Office 2010

    Wie wird das Office Jahr 2010?

    erstellt von Haider Shnawa am 30. December 2009 23:22

    Der Jahreswechsel ist immer ein guter Zeitpunkt, um ein bisschen Vorschau zu halten, und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Ich habe mich also unter die Wahrsager begeben, und schildere euch hier meine Top 5 Prophezeiungen für Office im Jahr 2010:

    1. Office 2010 kommt im Juni 2010 in den Handel, einige Wochen vorher steht es bereits Volumslizenzkunden im Businessbereich zur Verfügung.
    Dies kursiert nicht nur als Gerücht im Internetäther, sondern wurde auch von Redmond bereits bestätigt. Die Public Beta von Office ist bereits so stabil und vielversprechend, dass man getrost davon ausgehen kann: das Datum hält. Mehr dazu unter: http://www.myce.com/news/microsoft-confirms-office-2010-june-launch-date-23010 und http://microsoftoffice2010.us/ms-office-2010-launch-date

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    2. Adobe Reader und Adobe Flash wird das Topziel von Hackern und Cyberkriminellen weit vor Microsoft Office.
    Waren die Adobe Produkte bereits in den letzten Monaten ständig in der Kritik aufgrund der häufigen Sicherheitslücken, werden sich die Probleme im Jahr 2010 sogar noch verstärken. Der Antiviren-Software-Hersteller McAfee geht in seinem Threat Prediction Report davon aus, dass speziell Flash Sicherheitslücken vermehrt ausgenützt bzw. Ziel von Angriffen sein werden. Auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter werden verstärkt Angriffen ausgesetzt sein. http://www.informationweek.com/news/software/enterpriseapps/showArticle.jhtml?articleID=222100263&subSection=Enterprise+Applications
    Apropos: Kostenlosen Ersatz für den Adobe Reader gibts zum Beispiel hier: http://www.foxitsoftware.com/pdf/reader/


    3. Auch das momentan gegen Microsoft gerichtete Urteil im Patentrechtstreit wird keineswegs dazu führen, dass Word 2007 nicht mehr ausgeliefert wird.
    Der etwas skurrile Streit über die angebliche Verletzung von Patentrechten in Codezeilen eines wenig genutzten Features von Word 2007 betrifft zwar sowieso nur Nordamerika. Aber auch dort wird Word als Teil von Office 2007 auch weiterhin ausgeliefert werden. Die OEM Hersteller haben bereits einen Patch für Word 2007 erhalten, der die inkriminierten Codezeilen eliminiert, für bereits bestehende Kunden wird wohl ein entsprechender Patch über Office Update ausgerollt werden. Da haben sich die Microsoft-Hasser wohl ein bisschen zu früh gefreut…. http://windowsitpro.com/windowspaulthurrott/article/articleid/103365/microsoft-begins-delivering-word-patch.html


    4. Google vs. Microsoft: der Kampf wird 2010 eskalieren
    Wer der Meinung ist, der Zwist zwischen den beiden Technologie-Companies war dieses Jahr schon heftig, wird 2010 eines besseren belehrt werden: das Abringen gegenseitiger Marktanteile wird 2010 erst so richtig einsetzen. Spannend wird sicher der Moment, wenn Microsoft mit den Office Web Apps seine Antwort auf die Google Apps in den Ring wirft. Die Kombination aus Offline Client und Services in der Cloud (von Microsoft “Software plus Services”-Strategie genannt), kommt vielen Kunden entgegen, denn die wenigsten wollen nur auf die Services in der Cloud setzen. Das Match um Search-Marktanteile, Browsershares und Office Apps wird also in jedem Fall nächstes Jahr für Diskussionsstoff sorgen: http://www.tmcnet.com/usubmit/2009/12/29/4551197.htm

    office 2010 home5. Office Home and Student 2010 ist in der Top 10 Tech-Bestsellerliste von Amazon.
    Diese Prophezeiung abzugeben ist nicht allzu schwer, denn man braucht sich nur die aktuellen Top 10 Ergebnisse von Amazon anschauen: bereits 2009 findet sich da die Office Home and Student 2007 Version wieder (http://news.cnet.com/8301-1023_3-10422920-93.html), das wird wohl auch bei der 2010er Version nicht anders sein. Auf den ersten Blick scheint Office nicht das Top-Consumerprodukt zu sein, aber wie heißt so schön das 11. Gebot: du sollst dich nicht täuschen! Auch in heimischen Bestsellerlisten ist Office immer vorne mit dabei!

     

    Damit wünsche ich allen Officeblogleserinnen und –lesern einen Guten Rutsch und ein Office-Reiches Jahr 2010!

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    Office 2010 | General

    Wie kann ich Feedback zu Office 2010 geben und Bugs melden?

    erstellt von Haider Shnawa am 25. December 2009 17:10

    Vor kurzem wurde ich von einem Officeblog-Leser gefragt, wie man am einfachsten einen Office 2010 Bug melden kann. Nun, die schnellste Variante ist das “Send-a-Smile” Feedback, das normalerweise mit Office 2010 mitinstalliert wird.

    sendasmile

    Normalerweise deshalb, weil ich lernen musste, dass dieses intuitive Feedbacktool derzeit nur in der englischen Beta 2 Version installiert wird. In den anderssprachigen Versionen ist das Tool leider nicht enthalten. Für alle diejenigen, die mit dem Tool gerne Bugs reporten möchten, gibts jedoch einen Ausweg. Das Tool kann man hier herunterladen und nachinstallieren (einfach die Zip-Datei entpacken und officesas.exe ausführen).

    Das nette an dem Tool: ein Klick auf den Smiley, und es wird ein Snapshot vom aktuellen Screen gemacht. Kommentar hinzugefügt und mit Klick auf “Submit” wird das ganze an Microsoft geschickt. Und wenn man mal ausnahmsweise einen Bug oder einen negativen Kommentar abgeben will, klickt man auf den “Frown” (das rote Gegenteil des Smileys)

     image

    Das so generierte Feedback landet in einer Datenbank bei Microsoft, wird ausgewertet und fließt in die Verbesserung der Produkte ein. Es ist also nicht umsonst, Fehler oder Verbesserungsvorschläge zu melden, ganz im Gegenteil.

    feedback-database-at-microsoft

    Für alle anderen Office-Produkte anderer Versionen kann man auf Office Online Feedback geben:
    http://office.microsoft.com/de-at/FX101538731031.aspx (Letzter Punkt auf der Seite: Feedback)

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    Office 2010 | General

    Gratis Office eBooks

    erstellt von Haider Shnawa am 24. December 2009 21:35

    Gerade recht zu Weihnachten finden sich im Web eine Reihe von gratis eBooks zu Office. Für alle, die ihre Office Kenntnisse über die Feiertage ein bisschen auffrischen oder das neue Office 2010 ein wenig genauer unter die Lupe nehmen wollten, kommen die Bücher also gerade recht.

    Das erste ist ein Kompendium zu Office 2007 (Achtung: 25 MB schwer) und beinhaltet die Themen Word. Excel und PowerPoint 2007. Zu finden gibt es den Download bei eLoad24 unter diesem Link: http://www.eload24.com/promo/page/84E14D. Der einzige Hinkefuß: um den Download bzw. das Passwort für das eBook zu erhalten, muss man sich unverbindlich registrieren (man geht damit aber keine Verpflichtungen ein).

    Wer sich bereits mit dem neuen Office 2010 auseinandersetzen will, dem sei neben der kostenlosen Office 2010 Beta (Download unter: http://www.microsoft.com/office/2010/de/download-office-professional-plus/default.aspx) das neue eBook “First Look Office 2010” ans Herz gelegt.

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    Den Link dazu gibts am SharePoint Blog: http://www.sharepointblog.at/post/2009/12/10/Free-e-book-e2809cFirst-Look-Microsoft-Office-2010e2809d.aspx

    Und damit Viel Spass und allen Officeblog.at Fans erholsame Festtage!

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    Office 2010 | Office 2007

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