Neues zu Project Online

erstellt von barbara.henhapl am 13. February 2014 11:53
Ich bin nun von der Project Conference 2014 in Anaheim (Kalifornien) zurück. Es war eine großartige Veranstaltung, mit vielen Möglichkeiten zum Informations- und Erfahrungsaustausch, und sehr interessanten Vorträgen. Aber ich möchte hier nicht mit Details langweilen. Drei wichtige Informationen zu Project Online (der Cloudlösung für Project Server 2014) möchte ich hier jedoch teilen. 1. Project Lite Mit 1. Mai 2014 wird eine neue Lizenz “Project Lite” für Project Online eingeführt. Der Preis beträgt vermutlich 7$/Monat, der Preis in Euro ist noch nicht bekannt. Diese Lizenz ist speziell für die klassische Rolle der Teammitglieder geplant, da die Funktionalität auf Statusupdates, Arbeitszeittabellen und Problem- und Risikobearbeitung beschränkt ist. Mehr dazu in der Beschreibung der Keynote der Project Conference unter Project Conference 2014 brings big ideas to the cloud, Introduction Project Lite. 2. Reporting Services Reports für Project Online Ein großes Unterscheidungs- und damit Entscheidungsmerkmal zwischen Project Server 2013 On Premise und Project Online sind im Augenblick noch die Reportingmöglichkeiten. In Project Online basieren alle Berichte auf OData und die Daten werden üblicherweise mit Excel oder Excel Services bereitgestellt. Damit stehen alle Daten zur Verfügung, die visuelle Aufbereitung und die Dateiformate sind aber eingeschränkt. Mit Project Server 2013 On Premise gibt mit der Verfügbarkeit von SQL Server Reporting Services (SSRS) fast keine Grenzen in der Aufbereitung der unternehmensspezifischen Daten. Dieser Unterschied wird sich in Kürze stark verringern. Es ist noch kein Datum bekannt, aber die Featurepacks für SQL Server 2012 und 2014 werden OData Feeds für SSIS enthalten. Damit ist es dann möglich, regelmäßig oder bei Bedarf gewisse Daten mit einem SSIS Paket aus der Cloud auf einen eigenen SQL Server zu laden. Hier können dann wieder eigene Berichte mit SSRS erstellt werden. 2. Datensicherheit in Project Online Zur Datensicherheit in der Cloud gibt es zur Zeit viele Diskussionen, ich werde hier nicht weiter darauf eingehen. Ein wichtiger Aspekt wurde bei der Project Conference von Brian Smith, Microsoft Senior Escalation Engineer, näher beleuchtet. In seinem Vortrag First Impressions supporting Project Server 2013 and Project Onlineberichtete er von seinen Erfahrungen zu Supportfällen von Project Online und die neuen Herausforderungen, die damit für das Supportteam entstanden sind. Bisher war das Supportteam stark auf die Unterstützung des Kunden angewiesen. Es wurde nach Eventlogs, ULS-Dateien oder auch nach de Datenbanken gefragt, um einen Fehler analysieren zu können. Meine Erwartung war, dass das bei Project Online nicht erforderlich wäre, da die Daten bei Microsoft liegen. Mit der Meinung lag ich daneben … Interessant ist, dass das Support Team KEINEN Zugriff auf die Daten hat. Wenn in Einzelfällen tatsächlich Daten analysiert werden müssen, müssen sie die Abfragen bereitstellen, diese werden geprüft und erst anschließend nach einem eigenen Genehmigungsprozess, der den Kunden einschließt, ausgeführt. Teile des Teams haben Zugriff auf Logs. Diese Logs enthalten jedoch wieder keine Daten. Wenn Fehler zu Ressourcen oder Projekten geloggt werden, stehen die Namen nur verschlüsselt zur Verfügung, eine Entschlüsselung ist nicht möglich. Hier wird der Support weiterhin stark auf die Mitwirkung durch de Kunden angewiesen sein. Als Kunde können wir uns den verschlüsselten Wert zu vielen Informationen anzeigen lassen, und diesen an den Support zur Fehlersuche übergeben. Zusammenfassung – negativ formuliert: Wir können uns im Problemfall nicht entspannt zurücklehnen und alles dem Support überlassen, die Mitwirkung ist erforderlich. Zusammenfassung – positiv formuliert: Nicht einmal das Support Team hat Zugriff auf unsere Daten. Das hier beschriebene ist natürlich nur ein ganz kleiner Teil zur Schutz und Sicherheit unserer Daten. Es war jedoch ein Teil, der mich sehr beeindruckt hat, so dass ich ihn teilen wollte. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Office 365-Trust Center. Interesse, Project Online zu testen? Sie können sich zu einem von Partnern geführten Testsanmelden oder Peter Hössl oder Martina Klenkhart von Microsoft Österreich kontaktieren. Bei Interesse stehen Ihnen selbstverständlich alle österreichischen Project Partner und auch ich gerne zur Verfügung. Eine Liste aller verfügbaren österreichischen Ansprechpartner finden Sie auf Microsoft Partner mit Spezialisierung auf Enterprise Project Management mit Microsoft Project. Bitte lassen Sie sich durch “2010” in der Überschrift nicht irritieren. Die angeführten Ansprechpartner stehen für alle Versionen und damit auch für Project Online zur Verfügung. Viel Erfolg beim Testen!
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Project Server 2013–Anzeigefehler

erstellt von barbara.henhapl am 4. January 2014 16:29
Ich verspreche es, die Ausnahme wird nicht zur Regel. Ich bin nur gerade wieder mit einem bereits bekannten Problem konfrontiert worden und wende mich daher erneut an Project Server Administratoren. Dieses Mal ist das Problem möglicherweise für Administratoren von Project Server 2013 On Premise interessant. Sollten Sie als Project Online Administrator vor diesem Problem stehen, möchte ich Sie an den Microsoft Support verweisen. Das Problem zeigt sich dadurch, dass Ihre Anwender beim Zugriff auf eine Seite die Meldung Anzeigefehler - Fehler beim Laden der Ansicht. Klicken Sie auf ''OK'', um diese Ansicht erneut mit den Standardeinstellungen zu laden. Klicken Sie auf ''Abbrechen'', um eine andere Ansicht auszuwählen sehen. Wenn der Anwender auf OK klickt, wird die Meldung Sie besitzen keine Berechtigung zum Anzeigen von Projekten angezeigt. Das Problem tritt auf, wenn die Standardansicht zur Anzeige nicht vorhanden ist. Typischerweise tritt es dann auf, wenn die Standardansicht vor der Migration von Project Server 2010 gelöscht wurde. Allerdings beschränkt sich die Ursache nicht auf eine Migration, es kann auch in anderen Szenarios auftreten und ist nicht auf das hier gewählte Beispiel des Project Centers beschränkt. Brian Smith beschreibt in seinem Blogartikel Project Server 2013: Error loading views if the default view is missing genauere Hintergründe und wie Sie das Problem als Administrator beheben können. Bitte beachten Sie die rot unterlegte Information: Führen Sie die SQL Skripte erst in einer Testumgebung aus, um den Erfolg zu überprüfen! Das Problem kann auch mit Project Online auftreten. In diesem Fall kontaktieren Sie bitte den Microsoft Support, um das Problem zu lösen – da Sie in diesem Fall keinen Zugriff auf die SQL Datenbanken haben. Und dann wünsche ich allen Administratoren, dass sie diesen Artikel nie brauchen werden .
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