Nun ist in unserer Serie “Office 2013” endlich PowerPoint an der Reihe. Auch da hat sich vieles getan, hier zeige ich euch die wichtigsten Änderungen im Schnelldurchlauf.

1. Die neue Referentenansicht
Für mich eine der hilfreichsten Änderungen ist die neue Referentenansicht. Die früheren Referentenansichten waren auch ganz nett, sie hatten aber einen entscheidenden Nachteil: ich musste sie extra und bewusst einstellen, was mitunter – abhängig vom Beamer und Laptop – zur Herausforderung werden konnte: der Laptop musste umgestellt werden auf “Erweiterter Bildschirm”, dann musste in PowerPoint die Referentenansicht extra eingestellt werden, und am Schluss hatte ich dann oft die Folien auf meinem Laptopschirm und die Referentennotizen am Beamer. 
Das Resultat: die meisten verwendeten die Referentenansicht erst gar nicht. Das ist mit dem neuen PowerPoint 2013 nun anders: Beamer angesteckt, PowerPoint erkennt dies automatisch und stellt selbständig auf Referentenansicht um, sobald ich die Präsentation starte – und ich habe meine Notizen am richtigen Schirm. Perfekt!
Im Livebetrieb schaut das ganze so aus:

Während die Zuseher die entsprechende Folie sehen, habe ich meine Notizen, sehe wie lange ich schon präsentiere und kann über das Lupensymbol in die Folie hineinzoomen bzw. über den Folienslider eine bestimmte Folie heraussuchen, die ich als nächstes zeigen möchte. Markierungen und Hervorhebungen mit dem Stift natürlich inklusive.
2. Foliengröße: Von 4:3 auf 16:9 – oder umgekehrt
Sehr angenehm ist auch die Möglichkeit, die Foliengröße mit wenigen Klicks zu verändern. Was früher mühsam war, und bedeutete, jede Folie einzeln umzuformatieren, geht nun mit wenigen Klicks.
Unter dem Reiter “Entwurf” findet ihr nämlich die neue Funktion Foliengröße, mit der ihr auf einen Klick von 4:3 auf 16:9 oder umgekehrt umschalten könnt: die Folien werden entsprechend angepasst.

Dabei kann ich auswählen, ob ich den Folieninhalt maximieren oder passend skalieren möchte – das wars!

3. Designvariationen
Fesch sind auch die Designvariationen geworden: damit kann ich mir von einem bestehenden Design mehrere Designvariationen mit unterschiedlichen Farben anzeigen lassen – ohne langwierig erst umbauen zu müssen. Auch das findet ihr im Reiter “Entwurf”.

4. Einfacheres Ausrichten
Auch das Ausrichten ist einfacher geworden – ihr bekommt automatisch Hilfslinien beim Ausrichten von Objekten angezeigt, damit wird das Erstellen eurer Folien zum Klacks (ok – vielleicht nicht zum Klacks, aber doch um einiges einfacher
)

5. Neue Pipette zum Farbabgleich
Etwas, dass früher mühsam war, und wo man zusätzliche kleine Tools dafür brauchte (siehe diesen Blogeintrag http://www.officeblog.at/post/2011/03/26/Immer-die-richtige-Farbe-in-PowerPoint.aspx), ist jetzt schon eingebaut: die Pipette, mit der man rasch die richtige Farbe herausfindet und anwenden kann.

Mehr Infos dazu findet ihr auch hier: http://office.microsoft.com/de-at/powerpoint-help/verwenden-der-pipette-zum-abgleichen-von-farben-auf-der-folie-HA102749750.aspx?CTT=5&origin=HA102809628
6. Neuer Kommentarbereich
Der neue Kommentarbereich in PowerPoint (wie übrigens auch allgemein im neuen Office) ist sehr sinnvoll umgestaltet worden. Ihr könnt darin nicht nur Kommentare vergeben, sondern auch Antworten geben, und zum nächsten oder vorigen Kommentar springen.

Das Bearbeiten und Ändern von Dokumenten ist damit wesentlich übersichtlicher geworden.
Viele andere Neuerungen gibt es in PowerPoint zu entdecken, wie zum Beispiel das Teilen von PowerPoints über die Cloud (Skydrive) oder das gemeinsame gleichzeitige Bearbeiten von PowerPointdateien, egal ob über die Desktopversion oder im Browser…mehr Infos plus Video dazu hier: http://office.microsoft.com/de-at/powerpoint-help/neuerungen-in-powerpoint-2013-HA102809628.aspx